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Wartungsfreie Goldzähne

Goldfüllungen in den Zähnen sind nahezu unverwüstlich. Drei von vier solcher Füllungen sind auch nach 25 Jahren Kau- und Mahltätigkeit noch wie neu. Das haben Forscher um Dr. Thomas Kerschbaum, Professor an der Universität zu Köln, jetzt herausgefunden.

Nach Einschätzung der Wissenschaftler eignet sich das Edelmetall besonders als Füllungsmaterial für Backenzähne. Es ist extrem widerstandsfähig und nutzt sich beim Kauen nicht so stark ab wie etwa Keramik.

Die bekannten Nachteile der Goldfüllungen: Unter ästhetischen Gesichtspunkten ist das Edelmetall zumindest an dieser Stelle nicht jedermanns Geschmack. Zudem ist es recht teuer, und die Kosten werden von den Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Dafür bleibt den goldbeplombten Menschen so manch unangenehmer Zahnarztbesuch erspart. Denn die Goldplomben müssen bei weitem nicht so oft nachgebessert werden, wie Füllungen aus Keramik.

 

Neuartige Plombe lässt Zahn von selbst heilen


Ein neuartige Plombe aus Kunststoff bringt Zähne dazu, kleine Löcher oder Risse selbst zu verschließen. Dies berichteten amerikanische Forscher beim Kongress zu "Polymeric Biomaterials in Tissue Engineering" der Amerikan Chemical Society in Chicago.

Die Forscher um Joseph Antonucci vom National-Institut für Technologie in Gaithersburg setzten die neuartige Substanz in die Zähne von Rindern ein, bei denen sie zuvor künstlich Karies ausgelöst hatten. Danach beobachteten die Wissenschaftler, wie neues Zahnmineral heranwuchs, da die Plombe den angegriffenen Zahn mit Mineralien versorgte. Das Material kann jedoch nur bei kleinen Löchern und Rissen eine Selbstheilung des Zahnes bewirken, berichteten Antonucci und seine Kollegen.

Die neue Plombe könnte auch Karies vorbeugen, indem es bei großen Löchern als Grundierung unter eine gebräuchliche Plombe gelegt wird. So wird verhindert, dass sich erneut Karies unter der Zahnfüllung bildet, was heute bei jeder zweiten Füllung der Fall ist.

 

 

Studie: Elektrisches Zähneputzen nicht viel besser als von Hand


Elektrische Zahnbürsten bringen gegenüber dem Zähneputzen von Hand langfristig keine oder nur geringe Vorteile für die Zahngesundheit. Das sagen britische Wissenschaftler, die an 2.500 Patienten gesammelte Forschungsdaten aus fast vierzig Jahren ausgewertet haben.

Die elektrischen Helfer reinigten die Zähne im allgemeinen nicht besser als die von Hand geführten Bürsten, heißt es in dem von der Universität Manchester veröffentlichen Bericht. Einzige Ausnahme sei ein System, das eine Drehung des Bürstenkopfes mit einer Hin- und Herbewegung kombiniert. Dies reinige die Zähne besser, wenn auch der langfristige Gesundheitsvorteil was Zahnbelag und Zahnfleischentzündungen angehe begrenzt sei, schreiben die Wissenschaftler um Bill Shaw und Helen Worthington.

 

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